Radioprogramm

Bayern 2

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Eins zu Eins. Der Talk

05.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Exilliteratur Deutsche Texte aus der Fremde Lion Feuchtwanger Erfolg - im Ausland Das Kalenderblatt 12.1.1922 Jacob Fahrni meldet Balkenmäher zum Patent an Von Thomas Grasberger Exilliteratur - deutsche Texte aus der Fremde Autorin: Gabriele Knetsch / Regie: Irene Schuck Mehr als 2000 deutsche Autorinnen und Autoren verließen nach 1933 Deutschland - bürgerliche, sozialistische, jüdische. Sie schrieben in unterschiedlichen Stilen, vertraten unterschiedliche politische Haltungen und lebten verstreut über die ganze Welt. Gabriele Knetsch porträtiert in ihrer Radio Wissen-Sendung "Exilliteratur" deutsche Literatur - jenseits deutscher Grenzen. Die deutsche Kultur trugen viele Autorinnen und Autoren mit in die Fremde. Häufig blieben sie auch nach 1945 in ihrem Gastland, weil es ihnen zur neuen Heimat geworden war, oder weil wie nicht zurück wollten in ein Land, in dem die Nationalsozialisten sie vertrieben hatte. Nur fünf Prozent der emigrierten Schriftsteller kehrten nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland zurück, um sich hier eine Existenz aufzubauen. Etliche begingen im Exil Selbstmord. Andere schlugen sich eher schlecht als recht durch - manche aber machten im Ausland auch Karriere. Der deutschen Sprache blieben die meisten auch fern der Heimat treu. Lion Feuchtwanger - Erfolg - im Ausland Autorin und Regie: Dorit Kreissl "Er dachte, dass es eigentlich rätselhaft sei, warum so viele, zum Beispiel er selber, trotz der Münchner die Stadt München so mochten". Lion Feuchtwanger und München - eine schwierige Beziehung! Der Dichter hat mit "Erfolg" den München-Roman schlechthin geschrieben, ist aber vielen kein Begriff mehr. Vielleicht liegt das daran, dass er seiner Heimatstadt kein schönes Denkmal gesetzt hat sondern ein bitterböses: er charakterisierte sie als "verknorpelt im Alten" und "übel reaktionär". Hellsichtig sah er im "Erfolg" auch die "Hauptstadt der Bewegung voraus", beschreibt die antisemitischen Strömungen, die Hitler den Weg zur Macht ebneten. Lion Feuchtwanger wächst in München auf, hat hier seine ersten literarischen Erfolge. 41 Jahre lebt er in München, doch in den 20er Jahren wird der Jude Feuchtwanger von den Behörden zusehends schikaniert und ins damals liberalere Berlin vertrieben. 1933 folgt die Flucht aus Hitler-Deutschland. 1957 verleiht ihm München den Literaturpreis, distanziert sich aber kurz darauf von ihrem Preisträger. Eine Posse, die aus dem "Erfolg" hätte stammen können. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Moderation: Veronika Lohmöller

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Schneekönigin Nicht nur Andersens Wintermärchen Struwwelpeter Poesie und schwarze Pädagogik Das Kalenderblatt 12.1.1922 Jacob Fahrni meldet Balkenmäher zum Patent an Von Thomas Grasberger Schneekönigin - Nicht nur Andersens Wintermärchen Autorin: Susi Weichselbaumer / Regie: Martin Trauner Zu verworren, zu unverständlich und am Ende nicht mal eine ordentliche Moral - dabei sei es doch ein Märchen! Die zeitgenössische Kritik kann mit Hans Christian Andersens "Schneekönigin" nicht viel anfangen. Dabei ist der dänische Autor zu dieser Zeit, Mitte der 1840er Jahre, bereits weltberühmt. Seine Romane, Theaterstücke, vor allem aber die zahlreichen Märchen und Geschichten sind in etliche Sprachen übersetzt. Das Publikum begeistert indessen bald die Vielschichtigkeit der "Schneekönigin", komplexe Charaktere, die sich entwickeln dürfen. Kein Wunder, dass der Text bis heute wieder und wieder adaptiert wird. Zuletzt für die dänische Oper "Snow Queen" und für den Trickfilm. Zwar hat Disneys "Eiskönigin" nur noch in Ansätzen mit der Andersenschen Handlung zu tun, doch nach wie vor geht es um das große Thema "Erwachsen werden". Teil 1 und 2 des Streifens spielen an den Kinokassen Millionen ein und Kinder weltweit trällern: "Lass uns einen Schneemann bauen!" Struwwelpeter - Poesie und schwarze Pädagogik Autorin: Marlen Fercher / Regie: Irene Schuck Eigentlich sucht der Arzt Heinrich Hoffmann nur ein Weihnachtsgeschenk für seinen dreijährigen Sohn. Im Buchladen findet er nichts Passendes und verfasst daher selbst ein Buch mit Reimen und Bildern: den Struwwelpeter. 1844 war das und die Geschichten sind seitdem nicht mehr wegzudenken aus unserem Kulturkreis. Generationen von Kindern wachsen mit Zappelphilipp, dem Suppenkasper oder Paulinchen mit dem Feuerzeug auf. Verantwortungsvolle Warnung oder schwarze Pädagogik? Jeder Zeitgeist reibt sich an der Vorlage. Was Mitte des 19. Jahrhunderts als neuer Ansatz gilt, wird zum Beispiel in den 1970er Jahren vielfach als autoritäre und beängstigende Erziehung abgelehnt. Später vermutet man gar der Arzt und Leiter einer psychiatrischen Klinik habe die verschiedenen psychischen Störungen bei Kindern im Struwwelpeter vorweggenommen. Fakt ist, Heinrich Hoffmann hat die Kinderbuchliteratur revolutioniert, die Kinder selbst in den Mittelpunkt gestellt und das Wesentliche mit wenigen Reimen und Bildern erzählt. Seine Geschichten sind Ausgang für unzählige Übersetzungen, Parodien, Neuinterpretationen und Inspiration für Literatur, Musik bis hin zum Manga-Comic. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Christoph Daum, Fußballtrainer Wiederholung um 22.05 Uhr Fußball-Trainer, Grenzgänger, Provokateur. Christoph Daum erzählt von seinen Höhenflügen als Trainer, seinem Absturz vor 20 Jahren durch die "Kokain-Affaire" und wie er danach wieder auf die Beine gekommen ist.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Rohstoffknappheit Werden die Umwelttechnologien ausgebremst? Von Hellmuth Nordwig Windräder, Solarzellen, Elektroautos oder energiesparende Beleuchtung: Für all das braucht die Industrie neue Rohstoffe. Doch Seltene Erden, Edelmetalle, Lithium und vieles mehr stehen auf dem Markt nicht unbegrenzt zur Verfügung. Beispiel Kobalt: Es steckt in allen modernen Akkus, vom Handy bis zum Elektrofahrzeug - und es könnte schon im kommenden Jahrzehnt knapp werden. Phosphor, der für Düngemittel benötigt wird, reicht noch ein paar Dekaden länger. Aber schon jetzt ist auch hier ein deutlicher Preisanstieg festzustellen. Das Problem: Viele dieser Rohstoffe gibt es nur in einem oder wenigen Ländern. Dort sind die politischen Systeme manchmal wenig verlässlich, und die Auswirkungen des Rohstoffabbaus auf Umwelt und Gesellschaft ebenfalls nicht so, wie wir das gerne hätten. Auch hier ist Kobalt ein Beispiel, das zum großen Teil im Kongo und dort teilweise von Kindern abgebaut wird. Experten bei uns macht das Sorgen, zumal gerade Umwelttechnologien und die Energiewende von den kritischen Materialien abhängen. Sie empfehlen neben der Entwicklung alternativer Technologien vor allem das Recycling der Rohstoffe auszubauen. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: Los geht's nach den laaangen Ferien - Diese Woche ist Welt-Spickzettel Tag Elke Dillmann im Gespräch mit anrufenden Kindern und Heike Wellmann, Lerncoach Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Frau Chapatis Zauberbrille Das Pony Von Ursel Böhm Erzählt von Pauline Fusbach Frau Chapatis Zauberbrille (2/5): Das Pony Mit Frau Chapatis Zauberbrille kann Randi Gedanken hören. Und das nicht nur von Menschen. Heute hilft ihr die dicke, gläserlose Lesebrille ihrer Nachbarin beim Verstehen eines gefräßigen, wild gewordenen kleinen Ponys.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Alexandra Martini und Tobias Ruhland

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Der Bildungsbürger - dead or alive? Von Andreas Trojan "Wanted Dead or Alive" - solch harsche Steckbriefe kennt man aus den klassischen Western. Da werden ganz harte Jungs gesucht. So schlimm steht es um den deutschen Bildungsbürger sicher nicht. Doch wer möchte noch "Bildungsbürger" genannt werden? Wer braucht ihn noch? Welche Funktion füllt er aus? Ist er also tot oder doch lebendig? Die Nachstudio-Sendung macht sich auf die Suche. Und blickt dabei nicht zurück ins 19. Jahrhundert, als das Bildungsbürgertum noch die Kultur bestimmte, sondern in die Gegenwart. Kann Bildung heute noch individuell glücklich machen oder treibt uns die Konsumpeitsche von einem Hype zum nächsten? Wer Bildung hat, der hat auch Zeit. Und schafft sich "kulturelles Kapital", wie der französische Soziologe Pierre Bourdieu festhält. Bildung ist auch "Kapital" und lässt sich verwerten - heute genauso wie früher. Für den italienischen Literaturwissenschaftler Franco Moretti hat der "Bourgeois" nicht nur Arbeit und Effizienz kultiviert, sondern auch den kulturellen Komfort. Ist es verwerflich, wenn man sich kulturellen Komfort erarbeitet? Eines ist aber klar: der klassische Bildungsbürger ist nicht mehr. Doch in zeitgemäßen Formen ist er durchaus lebendig. Der Autor Ernst-Wilhelm Händler kennt ihn, ebenso der Jurist Georg Oswald, der Verleger Jo Lendle, die Historikerin Dana von Suffrin und der Gymnasiallehrer Jürgen Bulla. Sie alle betreiben die Schriftstellerei. Und in diesem Metier schüttelt man zuzeiten die Hand des Bildungsbürgers. Man muss ihn ja nicht gleich umarmen.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Petrarca, Boccaccio, Leonardo da Vinci, Machiavelli, Vittoria Colonna, Gaspara Stampa: In seiner Anthologie über das Rinascimento stellt Tobias Roth die prominenten Protagonisten, die Epigonen und die vergessenen Vertreter jener legendären Epoche vor, die wie kaum eine andere die europäische Kultur revolutioniert und nachhaltig beeinflusst hat.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Achim Bogdahn im Gespräch mit Christoph Daum, Fußballtrainer Wiederholung von 16.05 Uhr Fußball-Trainer, Grenzgänger, Provokateur. Christoph Daum erzählt von seinen Höhenflügen als Trainer, seinem Absturz vor 20 Jahren durch die "Kokain-Affaire" und wie er danach wieder auf die Beine gekommen ist.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.03 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 13.01.1957 - Erste Pluto-Platten, später Frisbee-Scheiben

00.10 Uhr
Concerto bavarese

Roland Schmidt: "Der Gaukler" (Hiro Sato, Trompete; Wilfried Krüger, Horn; Anton Laubenbacher, Posaune); Cornelius Hummel: Acht Musiken für neun Streicher (il capriccio: Friedemann Wezel); Vivienne Olive: "The Dream Gardens" (Annie Gicquel, Klavier); Tobias PM Schneid: "sacred landscapes" (Hanno Simons, Violoncello; ensemble trioLog münchen); Zsolt Gárdonyi: Divertimento über Tanzweisen aus Siebenbürgen (Elisabeth Fuchs, Flöte; Angelika Ruhland, Oboe; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine Müller, Fagott; Stefan Würger, Horn); Horst Lohse: "La morte d'Orfeo" (Julius Berger, Violoncello; Roland Schmidt, Martin Homann, Schlagzeug; Nürnberger Symphoniker: Klauspeter Seibel); Dieter Buwen: "Nachtgedanken" (Akademie Quartett)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 8 F-Dur (Anima Eterna: Jos van Immerseel); Edward Elgar: Violoncellokonzert e-Moll, op. 85 (Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello; Antwerp Symphony Orchestra: Edo de Waart); Georg Philipp Telemann: Ouvertüre D-Dur (Alayne Leslie, Katharina Arfken, Ku Ebbinge, Oboe; Freiburger Barockorchester: Gottfried von der Goltz); Maurice Ravel: Sonate (Vadim Repin, Violine; Boris Berezowskij, Klavier); Joseph Haydn: Symphonie Nr. 88 G-Dur (Berliner Philharmoniker: Simon Rattle)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Domenico Scarlatti: Sonate D-Dur, K 491 (Sergei Babayan, Klavier); Paul Juon: "Sinfonietta capricciosa", op. 98 (Bamberger Symphoniker: Graeme Jenkins); Gabriel Fauré: Sonate d-Moll, op. 109 (Christian Poltéra, Violoncello; Kathryn Stott, Klavier)

04.58 Uhr
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